Und die täglichen Qualen ignorieren wir auch heute

Obwohl es eigentlich jeder weiß, so richtig gegenwärtig scheint es den meisten nicht zu sein. Ich war selbst auch lange ignorant – bis ich mir der Schrecklichkeiten fühlbar bewusst wurde. Ich erinnere mich an einen Horrorfilm ab 18, der wirklich widerwärtig war, und dachte mir dabei nur – das, und Schlimmeres, widerfährt Millionen von Tieren, jeden Tag. Die Angst die sie dabei verspüren müssen, wünschte ich den Verursachern nur mal für ein paar Sekunden ins Gehirn, damit sie wirklich WISSEN, was sie da eigentlich tun. Darüber können sie unmöglich ausreichend informiert sein. Die moralische “Überlegenheit” des Menschen gebietet ja geradezu, keinem zuzufügen, was man selbst nicht (fühlen!) will. – Wieso soll Angst etwas anderes sein, wenn ein Tier sie fühlt? – Wir erbten sie ja selbst von ihnen. – Die Geschichten solcher Filme mögen fiktiv sein – die Brutalitäten und Grausamkeiten sind es nicht. – Und es ist auch nicht auf ein Ende zu hoffen, wenn die Sache “auffliegt”, weil sie global nach vorangegangener mentaler Abwertung der Lebensinteressen anderer Lebewesen “legitimiert” ist, und grade auch die Masse (im Gegensatz zu politisch motivierten “Säuberungen”) ein noch tiefer angesiedeltes, ursprünglicheres Motiv hat, eine Befreiung der Tiere nicht zu begrüßen.

Der hier gezeigte Horror ist keine Fiktion, sondern menschengemachter Alltag. Bei Youtube muss man seine Volljährigkeit bestätigen, um den Film sehen zu können, das als Warnung.