benefind sucht mit Microsoft für Menschen in Not

Redwitz, 23. Juli 2009: „Mit jeder einzelnen Suchanfrage unterstützen Sie eine Hilfsorganisation Ihrer Wahl!“ – so das Motto der neuen Internet-Suchmaschine benefind.de. Das Sozialunternehmen benefind spendet alle Einnahmen aus der gleichnamigen Suchmaschine an anerkannte Hilfsorganisationen. Dank der Unterstützung durch Bing.de, der Suchmaschine von Microsoft, werden dem Nutzer gleichzeitig Suchergebnisse auf gewohnt hohem Niveau präsentiert.

Am 23. Juli ist die Beta-Version der Suchmaschine benefind.de zugunsten von SOS Kinderdorf, der Welthungerhilfe, Aktion Deutschland Hilft, der ARD Fernsehlotterie/Stiftung Deutsches Hilfswerk und Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe Menschen für Menschen an den Start gegangen.
Um eine Hilfsorganisation seiner Wahl zu unterstützen, muss sich der Nutzer nicht anmelden und es fallen auch keine Kosten an: Mit benefind unterstützt der Nutzer seine favorisierte Hilfsorganisation einfach, indem er wie gewohnt das Internet durchsucht. benefind spendet alle Unternehmensgewinne an die ausgewählten Hilfsorganisationen. Die Geschäftsführung von benefind rechnet damit, dass der Nutzer in Kürze zwischen einer Vielzahl von Hilfsorganisationen wählen kann.

Hinter der Suchmaschine steckt das soziale StartUp-Unternehmen benefind. Sozialunternehmen verknüpfen wirtschaftliche Prinzipien mit karitativen Zwecken. Wie jedes andere Unternehmen muss benefind seine Kosten für Verwaltung, Werbung und Technik aus eigener Kraft decken. Der Gewinn wird vollständig an die teilnehmenden Hilfsorganisationen verteilt und in das Unternehmenswachstum investiert. Die Hilfsorganisationen selbst tragen selbstverständlich keine Kosten. Ihnen kommen die Spenden aus dem Gewinn von benefind in vollem Umfang zugute.

Ziel von benefind ist die Unterstützung anerkannter Hilfsorganisationen zugunsten der Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind. Verschiedenste Unternehmen, Organisationen und ehrenamtliche Berater unterstützen die Arbeit des benefind-Teams. Microsoft stellt seine Suchtechnologie Bing zur Verfügung und ermöglicht damit, dass dem benefind-Nutzer stets qualitativ hochwertige Suchergebnisse präsentiert werden. Gestaltet wurde benefind kostenlos von der studentischen Kommunikationsagentur Goldene Zwanziger aus Jena.

Pressekontakt:
benefind UG (haftungsbeschränkt)
Christian Zalesky
Geschäftsführer
Mobil: 01 79 – 9 21 05 90
Tel.: 0 92 64 – 80 17 48
Email:
www.benefind.de

Frühstück im selfHUB

selfHUB Social Pioneers fördern soziale Innovation, ganzheitliches Unternehmertum, Eigeninitiative und Selbstverantwortung. Sie brechen mit Konventionen und gestalten das soziale Gefüge unserer Welt neu.

Krönender Abschluss unserer Berlinreise war ein Montagsfrühstück im selfHUB (Danke, Sebastian). Ein (er)lebenswertes Konzept. Tolle Menschen mit zukunftsweisenden Ideen geben sich da die Türklinken in die Hand, statt sie nur zu putzen. Ein inspiriertes Arbeitsumfeld mit warmer, kooperativer, engagierter Atmosphäre – geht doch :-).

Danke für die spannenden Einblicke und Alles Liebe aus Bregenz nach Berlin!

Verbessere Deine Lebensqualität, und mach die Welt damit besser

Einfach durchzuführende Maßnahmen:

  • Lerne nach und nach, die Umwelt schädigenden oder Menschen ausbeutende Maßnahmen zu differenzeieren, und entsprechende Marken zu ächten (Schwarzes Buch der Markenfirmen und Markenfirmen.org
  • Besuch (Bauern)Märkte und kaufe dort ein
  • Frischwaren bei jeder sich bietenden Gelegenheit vorziehen (kennst Du jemanden mit (Schreber)Garten…?)
  • Kleidung (ruhig auch mal) aus zweiter Hand, oder von Deiner Hand in die nächste
  • Ökosoftware unterstützen (z.B. Firefox = 100% Ökosoftware)
  • Provider wählen der seinen Strom von Ökostromanbietern bezieht
  • Genieß öfter mal Dein Fahrrad und erlebe, wie gemütlich es sein kann, mal wieder mit dem Zug zu reisen statt mit dem Auto
  • Liebe Tiere mehr als Fleisch, nimm zum Beispiel (teilweise) Tofu statt Fleisch. Tierische Produkte sind allesamt nicht besonders gesund, schon gar nicht im Übermaß genossen, das gilt übrigens auch für Milchprodukte (wetten, dass Du das nicht willst? Der ernährungstechnische Teil fängt etwa in der Mitte der Seite an)
  • Wasser aus der Leitung stillt den Durst besser als Limo, hat außerdem keine Kalorien, eventuell erspart es Dir sogar bei Anflügen von Kopfschmerzen (durch Dehydration, z.b. nach etwas zu viel Alkohol) den Griff zur Tablette.
  • Süßstoffe, Lightprodukte und entfettete Produkte stressen Deinen Körper, und es verlangt ihm nach Kompensation dessen was er zwar schmeckte, dann aber nicht bekam. Sie machen allesamt nachweislich nicht schlank und schaden mehr, als dass sie Dir nutzen.
  • Echte Nahrungsmittel enthalten alles was Dein Körper braucht. Weder ist es erforderlich, sie mit künstlichen Vitaminen zu kontaminieren, noch brauchst Du was Dir als so genannte Nahrungsergänzung untergejubelt werden soll.
  • Transfette vermeiden (Pommesbuden die sie verwenden, Chips, diverse in Fett herausgebackene Snacks), sie stehen im Verdacht, krebserregend zu sein (sind künstlich verändert, damit das Fett nicht so oft gewechselt werden muss).
  • Pflanzliche Fette tierischen vorziehen (z.B. Erdnussöl zum Braten nehmen statt Butterschmalz)
  • Bewusster Konsum (nicht nebenbei in Dich reinessen)
  • Lieber geschmackiges als holländisches und spanisches Gemüse essen.
  • Ziehe das Produkt mit dem kürzeren Anreiseweg vor.
  • Sei lästig, frag nach, welche Produkte und Zutaten zum Beispiel für Speisen im Restaurant verwendet werden, und woher sie kommen.
  • Blogge über Deine Erfahrungen (wahrheitsgemäß)
  • Tausch doch mal, statt Dinge wegzuschmeißen und andere zu kaufen.
  • Wehr Dich gegen Werbespam im Briefkasten, wenn er Dich stört (was da täglich an Papier ausgesendet wird, ist WAHNSINN!), a) Robinsonliste, Deine Adresse darf dann nicht mehr mit persönliche adressierten Werbeanschreiben besendet werden b) Aufkleber gegen unadressierte Werbung anbringen
  • Wirke initiativ auf Dein Umfeld. Sei überzeugend, nicht drängend, stelle positiv dar und jammere nicht, denn die Welt / die Menschen sind nicht schlecht. Sie handeln nur folgerichtig. Jede noch so kleine Verhaltensjustierung ist ein Erfolg. Wichtig ist, dass der andere das aus freien Stück will und Freude daran hat, dann gibt er diese auch wieder weiter.
  • Wenn Dir noch so kleines Engagement positiv auffällt, sprich es aus (z.b. wenn der Italiener um die Ecke vegetarische oder vegane Alternativen anbietet), dann weiß derjenige, dass es zur Kenntnis genommen wurde, was ihn womöglich vor Resignation bewahrt. Menschen freuen sich über Anerkennung, das reflektiert auf Dich zurück.
  • Tu so, als ob jedes an anderen erzeugte Unwohlbefinden auch sowas wie Umweltverschmutzung wäre (es muss ausgeglichen werden – wenn Du jemanden kränkst, haut der sich dafür vielleicht ein halbes Kilo Schokolade rein ;-)…).
  • Besonders bei Internetdiskussionen fällt mir immer wieder auf, wie schnell Kritik bei der Hand ist, und wie spärlich im Verhältnis dazu Lob. Probier es mal ganz bewusst anders. Betrachte Sichtweisen, die sich von Deinen unterscheiden, als Ergänzung, nicht als Widerspruch, dann kannst Du sie auch sachlich und unvoreingenommen behandeln. Selbst emotionalen Entgleisungen, die sich gegen Dich richten, kannst Du sachlich begegnen, und stellst womöglich sogar eine Dir gewogene Stimmung her. Und wer weiß, vielleicht ist der Unterschied geringer als Du denkst.
  • Sei Vorbild, kein Missionar
  • Menschen wollen keine Einbußen, sie wünschen sich Verbesserungen. Komm also niemandem damit, dass er ab jetzt auf was verzichten soll, so funktioniert es nicht. Was es für ihn und für alle zu gewinnen gibt, das zählt.
  • Lebe das, wovon Du überzeugt bist. Du willst in einer besseren Welt leben? – Dann lebe WIE IN EINER und verändere sie damit!
  • Strebe nach dem, was Dich erfüllt (statt nur zu füllen). Wenn Dich ein engagiertes Leben nicht GLÜCKLICH macht, wie kannst Du dann von anderen erwarten, dass sie Deinem Beispiel folgen wollen? – Das Leben ist ein Wert(e)volles Geschenk, auch, oder gerade, heute! Eine positive Haltung schenkt Dir einen unerschöpflichen Fundus an Energie und wird Dich mit immer wieder neuen Ideen und Inspiration versorgen.

Weil wir wollen müssen was wir umsetzen

Ich weiß, es gibt viele Menschen, die gerne etwas Positives bewegen würden, aber gar nicht erst damit anfangen, weil sie nicht wissen wie. Bevor Du resignierst sieh Dich um. Vielleicht kannst Du Dich für eine bereits bestehende Initiative begeistern und magst Dich ihr anschließen. Gerne helfe ich Dir bei der Suche weiter.

Wir alle, die auf Nachhaltigkeit aus sind, haben eine gigantische globale Mathematikaufgabe zu lösen. Dieses für alle Menschen wichtige Anliegen muss relevanter von ihnen gefühlt sein als das, was sie bisher davon abhielt (und nach wie vor die Oberhand hat, sonst sähe die Welt schon heute anders aus). Das erfordert rechnerisch gesehen mehr *Berührungsaufwand* als alle Werbespots für Umwelt- und Lebensfeindliches zusammen. Die Folgewirkungen tun hier natürlich auch ihre Wirkung, allerdings soll ihnen ja günstigerweise begegnet werden, bevor sie eintreten.

Achte auf folgende Aspekte ganz besonders: Zielsetzung (was willst Du mit Deinem Engagement erreichen?), Transparenz, Authentizität, Zugänglichkeit, Aufbereitung, Gelegenheiten zu re-agieren (Kommentare, Trackbacks, Pingbacks > natürliche Vernetzung, Backlinks). Tausche Dich mit Gleichgesinnten aus. Sie verfügen (vielleicht) über Erfahrungen, die Dir noch fehlen.

Gehst Du mit Deinem Anliegen ins Netz, finde und frage jemanden Deines Vertrauens, der sich im Internet auskennt. Da wir eh schon genug Hürden zu überwinden haben, sollte die angewandte (Web)Technik nicht auch noch eine sein.