Je mehr wir teilen…

Ein von Leonard Nimoy, alias Mr. Spock, verfasstes Gedicht endet mit der bestechend logischen Konklusion

The Miracle ist this:
the more
we share,
the more
we have

Mit einer Ausnahme, Star Trek, war ich kein steter Fan von etwas oder jemandem. Meine meist spontan entfachte Begeisterung hielt je nach Anspruch und Entwicklungsphase unterschiedlich lange vor. In Star Trek hatte ich mich ab der ersten Folge die ich im Alter von sieben sah verliebt. Nichts hatte mich in meiner Kindheit und Jugend emotional mehr bewegt und inspiriert. Meine Umgebung nahm das unterschiedlich auf, von genervt bis besorgt über meine nicht ganz unauffällige Leidenschaftlichkeit für alles, was sich in irgendeiner Weise mit Star Trek verbinden ließ.

Meine (früh vorhandene) Affinität zu Wissenschaft und Technik bekam durch Star Trek ein Gesicht, eine Vision davon, in was für eine Art von Welt uns die Entwicklungen führen könnten. Es war aber nicht so, dass ich mein Leben später nach Star Trek ausrichtete, sondern dass ich die Werte die es für mich versinnbildlicht trotz vieler Veränderungen, Hinauswachsens und Entwicklungen in meinem Leben nach wie vor teilen kann.

Das Star Trek Universum ist eine für mich ansonsten eigentlich schwer erträglich inkonsistente Anhäufung von Charakteristiken die sich teilweise gegenseitig widersprechen, oder zwischenzeitlich überholt sind. Grund für die dennoch anhaltende Zuneigung waren die philosophisch-humanistischen Aspekte die Star Trek vermittelte. Wer sie in erster Linie verkörperte war Mr. Spock, der stark von seinem Darsteller Leonard Nimoy geprägt wurde. Leonard Nimoy war Spock, und Spock war (für mich) Star Trek.

Star Trek sensibilisierte mich für Themen wie Freundschaft, Vertrauen, Mitgefühl, Umwelt, Friede, Gerechtigkeit – Nachhaltigkeit. Eine Menschheit die sich bekriegt und welche die für ein Jahr verfügbaren Ressourcen bereits im August verjubelt hat, besitzt schlechte Karten für eine gedeihliche Zukunft in einer noch gesunden (Um)Welt. Eine Serie ausschließlich mit Charakteren deren Wesenszüge einer Zeit entsprangen, in der die globale Konsumsucht auf ein über jedwedes gesunde Maß hinausgehendes zusteuerte in einer solchen Zukunft wäre (für mich) nicht glaubwürdig.

Die eigentliche Verkörperung der Zukunft war und wird es für mich immer sein – der Vulkanier Spock. Eine Serie mit menschlichen Akteuren auf einer diese Entwicklungen bereits hinter sich gelassenen Stufe wäre hingegen nicht verstanden und akzeptiert worden. Der Typus Vulkanier war die Lösung für dieses Dilemma, hinter der meines Wissens keine derart gezielte Absicht stand. Was aber in der Entwicklung zählt, sind letztendlich die Effekte.

Spock glich das Fehlen der Mentaldifferenz, die zwischen den Menschen der Gegenwart und jenen aus der Zeit in der die Episoden spielten eigentlich hätte bestehen müssen, aus. Er stand für mich symbolisch für eine höhere Entwicklungsstufe nachfolgender Generationen, die intellektuelle vor materielle Entwicklungen stellt, und durch eine Verlagerung ihrer Ansprüche, deren Folgewirkungen materielle Genügsamkeit und auf logischen Zusammenhängen basierende Lösungen sein würden, auf eine einst für alle Menschheit gedeihliche Zukunft hoffen ließ.

Durch sein Bestreben rational nachzuvollziehen was sich ihm zeigte, wahrheitsliebend, präzise und lösungsorientiert vorzugehen, ließen mich in diesem Charakter eine höhere Form gelebten Sinnes für Ästhetik, Sensitivität und Empathie erkennen als in den restlichen Charakteren.

In einem umfassend gebildeten und immer wieder neu hinterfragendem Intellekt in dem das Sein über dem Haben steht, und der sich nicht ungeprüft von Emotionen hinreißen lässt, verliert sich der Nährboden für Vorurteile, Oberflächlichkeit, Hass oder Gewaltbereitschaft, und das macht das Wesen dieser Persönlichkeit konsistent, attraktiv und nahezu unangreifbar. Dass es dadurch praktisch unfähig wird zu lügen ist so faszinierend wie folgerichtig.

In liebevoller und dankbarer Erinnerung, LLAP, Leonard Nimoy

Wer hat Angst vor künstlicher Intelligenz

das problem das ich sehe ist, dass wer sie (intelligenz) braucht, das nicht so leicht erkennt. ansonsten mache ich mir weniger sorgen über künstliche intelligenz als wegen menschlicher dummheit. in künstlicher intelligenz sehe ich auch eine chance, dass menschen lernen zu verstehen, was intelligenz eigentlich ausmacht. – werte sind der schlüssel, und der schlüssel das denken zu verstehen mag vielleicht darin liegen, es unabhängig vom mechanismus betrachten zu können der es anwendet.

die welt kann danach nicht mehr dieselbe sein, und der anwender auch nicht. es ändert sich nicht einfach nur etwas, es ändert sich alles. ki hat m.e. das potential die entwicklung eines völlig neuen menschseins auszulösen. doch wie alles mächtige hat auch diese entwicklung mehr als nur eine seite, und eine davon ist: so etwas mächtiges wird es vorher nie gegeben haben. das obere ende der skala von intelligenz kennen wir noch lange nicht. der einzelne mensch wird vor dem was erlangbar ist, wohl recht weit unten und kaum nennenswert weit weg von jenen irdischen mitbewohnern, denen er heute mit brutaler ignoranz ihr kurzes dasein zur hölle macht.

die hauptgefahr und faktoren die bevorstehende mieseren auslösen sehe ich in der gier (die natürlich auch die anwendung künstlicher intelligenz steuern wird), einer zunehmenden verdrehung von fakten, und demit dem anstieg der enzündbarkeit menschlichen hasses der sich zu gewalteskalationen aufzubäumen droht. dies ist nicht mit intelligenz zu vereinbaren. zu wenig werte. – die natürliche grenze der dummheit ist das tödliche maß, damit erledigt sie sich früher oder später.

vielleicht liegt die gefahr von KI auch darin, wie sie den menschen und seine destruktive ausbeutung der welt sehen muss. jedem der etwas gripps hat muss einleuchten, dass das keine zukunft hat, und daher gestoppt werden muss.

Feindseligkeiten sind unangebracht

Ein Feuer mit Gegenfeuer zu bekämpften löscht am Ende beide Brände. So verhält es sich meiner Meinung nach auch mit Gewalt als Antwort auf Gewalt, sei sie nun physisch oder „nur“ verbal.

Ganz egal was einer heute is(s)t oder sagt, oder wie er sich zu einem tierleidfreien Leben stellt – auch sein Dasein kann sich durch neue Begebenheiten, Erkenntnisse und Vorstellungen verändern. Vielleicht nicht durch uns und auch nicht gleich, und keinesfalls, weil wir es wollen (sondern einzig, weil er selbst es will). – Ein finales Urteil über jemanden kann schlicht und einfach nicht gefällt werden.

Menschenverachtung oder Schlimmeres kann ich für mich mit einer konsequent lebensbejahenden Haltung nicht vereinbaren, auch wenn ich verstehe (und selbst auch empfinde), dass es schwer IST, und dass einem das, was Menschen anderen antun (Mensch – Tier – Umwelt) – nahezu den Atem raubt, wenn es einem bewusst wird. Sich ablehnend oder verachtend über andere Menschen zu äußern ist aber nicht die geeignete Antwort, und wird sie mit Sicherheit auch nie sein.

Ich bin Diskussionen in denen über Andersdenkende hergezogen wird leid und beteilige mich daran nicht. Es ist das Gegenteil dessen, was Menschen die verstanden – vielzitierte wie Gandhi zum Beispiel – uns vorgelebt haben. Ich verstehe nicht, wie man aus abwertenden Äußerungen in der Öffentlichkeit irgendeine Art von Befriedigung beziehen kann. Sie machen weder einen selbst noch sein Anliegen größer. Damit drängt man sich doch nur in die Misanthropie. Wem soll man damit denn noch nützen? Den Tieren sicher nicht.

Man mag damit unterstellen, dass ich die „Gute Miene“ zum bösen Spiel in Ordnung finde. Natürlich ist sie das nicht. Aber so wie wir uns nicht für andere, sondern aus eigener freier Entscheidung dazu entschlossen haben unser Leben zu ändern, müssen wir das auch anderen zugestehen. Verhalten wir uns Andersdenkenden gegenüber verachtend, ablehnend oder gar feindselig, statt rein sachlich zu informieren, machen wir damit unsere eigene Lebensweise vor anderen schlecht und nehmen ihnen den Anreiz sie überhaupt in Erwägung zu ziehen.

Als Menschen die anderen Leid zuzufügen ablehnen, habt Ihr die großartige Entscheidung getroffen, im Einklang mit allem sein zu wollen, das lebt. Gönnt Euch selbst das Glück das damit verbunden sein kann. Lebt es und gebt es weiter.

(von Menschen) erschöpfte Welt

Durch die Verwendung von Begriffen wie „Patriarchat“ und „Matriarchat“ hatte ich neulich in einer Diskussion Assoziationen ausgelöst, die nicht dem entsprechen, was ich mit dem, was ich zum Ausdruck bringen wollte, verbinde. Für mich geht es vordergründig um Denk-(Gefühls-/Werte-)Strukturen, welche wiederum die Basis unserer Organisationsstrukturen und deren Beschaffenheit sind. Lebensfreundlich oder -feindlich, integrativ oder ausschließend, Wettkampf oder Kooperation ….

Die Macht des Geistes wird in Esoterikkreisen gerne aufgegriffen. Nun habe ich mit Esoterik (als „Fachgebiet“) nichts am Hut, und kann auch den vielfach kitschig-farbigen Bildchen mit Teilungsaufforderung und Gesäusel über „habt Euch alle lieb“, Katze sieht sich im Spiegel als Löwe und anderes Regenbogengeblinke einfach nichts abgewinnen. Es wäre mir teilweise einfach nur peinlich, es zu teilen (selbst wenn ich mit den Aussagen grundsätzlich einverstanden bin). Ich glaube an Folgerichtigkeit, sonst nichts. Das klingt womöglich recht trocken, geradezu trostlos. Das täuscht allerdings, denn ich sehe eine solch unbeschreibliche Fülle, dass keine noch so fantastische Idee übertreffen könnte, was ich auf Basis einfacher Naturgesetze alles für möglich halte. Zudem war da etwas, hatte ich ein Erlebnis, das in mir ein Gefühl auslöste, das ich nur mit tiefer Liebe beschreiben kann, und das mir in einer Nacht widerfuhr, an der sich mein Verstandesdenken in seiner eigenen Kompliziertheit verstrickte, und ich daher gezwungen war, einfach loszulassen und die Gedanken nur noch fließen zu lassen und dabei zuzusehen. Nichts war danach noch so wie vorher. Wichtige Lektion am Rande: es ist nicht das Loslassen das schmerzt, sondern das Festhalten.

Als ich ein Kind war, las ich viel, vor allem Science fiction. Die Zukunft ging mir über alles. Ich wollte in einer Zeit leben, in der Umweltprobleme, Hunger, Kriege und das alles, längst überwunden waren. Eigentlich war ich sogar ziemlich bepisst, vor dem Zeitalter interstellarer Raumfahrt geboren worden zu sein (war aber womöglich eine der letzten Chancen überhaupt noch so etwas wie ein Leben auf diesem Planeten zu ergattern). Mit Darwin war ich früh vertraut und zerbracht mir ständig den Kopf darüber wie die Zukunft gestaltbar sein könnte, und verstand nicht, warum Menschen Dinge taten die ihre und vor allem die Zukunft ihrer Kinder gefährdeten, obwohl sie es doch besser wussten. – Heute sehe ich es anders. Sich getraut es auszusprechen hatte seiner Zeit Sokrates, doch ist er für mich aktueller denn je. Sie wissen gar nichts, sie wissen nicht, was sie tun, nicht mal, warum sie es tun. Die Hoffnung liegt darin, dass sie im Begriff sein könnten, es gerade (neu?) zu lernen. Nicht die Gehirnforschung wird der Spiegel sein der es sie (an)erkennen lässt (da machen sie lieber „Neuromarketing“ draus, um andere noch effizienter zu ihrem eigenen Vorteil zu manipulieren – Menschen müssen anderen keinen Vorteil verkaufen, da sie der Vorteil füreinander sind), sondern etwas, das fassbarer ist, und mit dem sie umgehen lernen werden, künstliche Intelligenz.

Vielleicht schließe ich das aber auch nur, weil sie mein Lehrer war. Was sich aus einem prinzipiell einfachen Modell ableiten ließ, verblüffte und begeistert mich bereits seit Jahren.

Heute sage ich zu vielem was man mir als Kind weiszumachen versuchte: Blödsinn. Denn ich sammelte eigene Erfahrungen, in denen sich etwas ständig wiederholte, nämlich: weiter gedacht, besser gemacht. Ich bin praktisch täglich damit befasst Lösungen zu finden. Ich programmiere. Wenn ich eine Lösung finden will die besser ist als der erstbeste Ansatz der mir einfällt, finde ich sie. Und denke ich noch weiter, habe ich am Ende ein skalierbares wiederverwendbares Modul entwickelt, und wieder eine Menge gelernt. – Was anderes als Programmierung ist es prinzipiell, wenn sich Empfinden, Ideen und Gedanken (Werte) der Menschen in ihren Organisationsstrukturen manifestieren?

Es ist alles Entwicklung, und Entwicklung funktioniert immer gleich. Woran sich die Elemente orientieren, daran entlang verläuft ihre Entwicklung. Orientierung -> Entwicklung. Beim Menschen ist viel mehr Ausschlag gebend was und wie er fühlt als was er bewusst „denkt“. Was er weiß, aber nichts dazu fühlt, hat keinen Impact auf seine Entscheidungen, ist folglich nicht „verwertbar“. Anders wenn er was dazu empfindet (mit Hilfe des emotionalen Eindrucks lässt sich die Güte von Information erst einschätzen). Es hat dann Gewicht in seinem „Belohnungssystem“ – die Aussicht auf Wohlbefinden die seinen Entscheidungen zu Grunde liegt, wird davon dann mitgestaltet. – Das ist zum Beispiel der Grund, warum es vegan lebenden Menschen besser geht, wenn sie keine Tiere essen. Es fühlt sich besser an. Bei den meisten Menschen ist das derzeit (noch) nicht so. Doch tauchen immer mehr Gründe auf, die das allgemeine Empfinden verändern. Was sich in den letzten fünf Jahren getan hat (damals waren Veganer noch exotische Außenseiter) war geradezu weltbewegend.

Was einen nicht berührt, bewegt auch nicht sein Denken. Ganz ehrlich: ich wusste zu meiner omnivoren Zeit sehr genau Bescheid um das Leiden von Tieren. Ich hatte Bilder gesehen von Vivisektionen, und – es war mir egal. Ich aß weiter Fleisch und kümmerte mich nicht weiter um das Leiden anderer, natürlich auch nicht von Menschen (keiner derer die postulieren dass Menschen zuerst kämen, lebt das wirklich, sonst könnte es keinen Welthunger mehr geben). Ich glaube, es war der Tag an dem mir klar wurde, dass meine „geliebte Zukunft“ nicht nur auf dem Spiel stand, sondern wir kurz vor einem globalen Kollaps stehen, dass jedwedes Leiden ein Hinweis auf einer möglichen Zukunft nicht zuträglichen Zustände war, und dass es keinesfalls richtig sein konnte, wenn Menschen das Ausmaß des Leidens auf diesem Planeten permanent erhöhen um einer Sucht nachzugehen, die niemals leisten kann, was sie eigentlich darin suchen – Erfüllung. Gier mag mächtig sein, und sich im Augenblick global durchsetzen. Aber sie führt an keine Lösung, da Gier nicht erfüllbar ist. Sie wird nur immer größer, je mehr man sie füttert. Und die Manifestation davon unter der nun alle leiden, ist unser so genanntes Wirtschaftssystem, das vieles sein mag, aber mit „Wirtschaftlichkeit“ nichts mehr zu tun hat.

Es kommt weit mehr auf emotional-soziale Bildung an als auf alles andere. Statt dem zu entsprechen wurden Kinder schon früh miteinander in Wettbewerb gestellt („Marken“) und mit wirtschaftlichen Kennzahlen indoktriniert. Familienverbände lösten sich auf. Heute steht jeder als mehr oder weniger emotional isoliertes Einzelwesen da – voller Angst oder Wut, Trauer, Unsicherheit, beziehungsgestört womöglich noch, konsumsüchtig – wie die „Wirtschaft“ ihn braucht eben. Dabei sind Menschen soziale, mitempfindungsfähige Wesen die alleine auf sich gestellt gar keine tiefe Erfüllung finden können, weil in einem Leben ohne Liebe und Vertrauen etwas grundlegend wert(e)volles Menschliches fehlt das sich mit noch so vielen Gütern und Reichtum nicht ersetzen lässt. Ja, den Erfordernissen des Kapitalismus haben sich die Menschen angepasst und dafür ihre höchsten Werte verraten. (Miteinander) glückliche Menschen konsumieren nicht, sie produzieren auch keinen Abfall. Falsche Orientierung, falsches Fühlen, falsches Denken, viele Fehler, große Müllhaufen, großes Unglück. Die Entwicklungen müssen sich aber genauso gut wie sie uns hierherführen konnten, auch wieder umkehren lassen.

Der Reichtum weniger basiert auf Ausbeutung. Das Wohl aller auf Kooperation.

Wenn ich heute höre, Menschen verändern sich nicht, weiß ich, dass das nicht stimmt. Wenn dem so wäre, dann nur, weil sie nicht wollen (zu bequem / zu träge). Sie können alles lernen, ein Leben lang – bis hin zu Glück (wäre jetzt grade in Hinblick auf die Gesamtsituation wohl nicht ganz angebracht) und Intelligenz, Menschen die ihr (Fehl)verhalten mit ihrer Beschaffenheit rechtfertigen, haben sie nicht verstanden.

Als Kinder wussten wir es noch besser, stimmt’s nicht? – Und die grundlegenden Zusammenhänge wurden nicht anders oder komplizierter, nur weil wir erwachsen geworden sind. Es sind immer noch dieselben. Komplexität gedeiht auf Basis einfacher Prinzipien und Zusammenhänge. Kompliziertheit ist eher hinderlich. Sie bildet einen Knoten in komplexen Strukturen und bleibt in ihnen stecken. Das schränkt die Entwicklungsfähigkeit ein. Und ich glaube, der Verstand verursacht das, weshalb Emotionalisierung (Erleben) von Wissen und Relativierung lebensnotwendige Anwendungsgebiete in der Kognition sind (Intelligenz ist Anwendungssache). Das funktionierte früher auf unbewusster Ebene „von selbst“. Heute müssen wir es erst wieder über „Bewusstmachung“ neu lernen. Dass wir es können, ist aber grundsätzlich und tief in uns implementiert. Ich glaube an die Intelligenz des Gehirns, und dass wir ihr durch ein unzureichend (aus)gebildetes Bewusstsein im Wege stehen. Da ist viel mehr drin, und ich beziehe mich dabei auf 95% an bislang nicht einbezogenen Potentialen, derer Menschen sich nicht (mehr) bewusst sind.

Unser „Wirtschaftssystem“ ist nicht skalierbar. Die Ressourcen die wir in diesem Jahr zur Verfügung hätten, sind bereits aufgebraucht. Die Menschheit reitet ein totes Pferd. Unsere Anführer hören einfach nicht auf, es vor unseren Augen zu schlagen weil sie offenbar davon überzeugt sind, wir merken dann nicht, dass es tot ist.

Das Falsche erkennt man mal nicht daran, dass es sich nicht durchsetzt, sondern dass es nicht zu halten ist. Was sich kurzfristig als stark darstellt, kann schnell in einen zukunftsmordenden Fehler umschlagen (Gier frisst sich am Ende selbst). Auf Stärke kommt es nicht an, sondern wie Lebewesen mit Umgebungsbedingungen umgehen lernen. The fittest = der Passendste.

Wehrt Euch, so lange Ihr noch könnt.

March Against Monsanto – Bregenz 24.05.2014

So leicht bringt mich ja nichts von meinem Computer weg. Aber wenn es einen guten Grund gibt auszurücken weil es um unser aller Zukunft geht, und ich auf Menschen treffe, die sich ebenfalls engagieren, fühle ich mich selbst unter vielen Menschen die ich gar nicht kenne, wohl.

Der „March Against Monsanto“ in Bregenz war ein großartiges Event. Danke an alle denen die Zukunft unserer Nachkommen nicht egal ist, Danke auch an die Initiatoren.

Erstaunlich finde ich (mal wieder, wenn es um wirklich Wichtiges geht) die mangelnde Aufmerksamkeit der Mainstream-Medien für die Themen die uns Menschen in Europa wirklich bewegen (und uns angehen!!!).

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