Nachhaltigkeit durch Leidfreiheit

Leidfreiheit wird leider noch von vielen Nachhaltigkeitsgurus vernachlässigt, vielleicht auch, weil die Funktion von Gefühlen zu wenig gegenwärtig ist. Objektiv betrachtet spielt es keine Rolle wer leidet, es zählt nur dass. Auch tierisches(!) Leiden durch die erzwungene „Herausnahme“ von „verwertbaren“ Materialien ist ein Signal für abträgliche Bedingungen. Wir wissen, dass Massentierhaltung sowohl Mensch, Tier als auch der Umwelt schaden. Leid zu verursachen ist daher grundsätzlich verwerflich. Das Ziel eine Welt ohne Leiden zu schaffen ist gleichbedeutend mit dem Ziel eine nachhaltige Welt zu schaffen. Denn die Bewertung erfolgt an den Umgebungsbedingungen.

Befindlichkeiten haben eine Funktion und sind kein Selbstzweck, das nimmt ihnen den Inhalt und hinterlässt innere Leere. Veganismus ist das konsequente JA zu Leben und Zukunft und daher folgerichtig. Über kurz oder lang werden wir die Wahl ohnedies nicht mehr haben, dafür sorgen wir selbst.