Klimaschwindel – ein Schwindel?

Geht es den Menschen wirklich um die Wahrheit, oder vielmehr darum, Position beziehen zu können, den Standpunkt, den Ersatz fürs Territorium? Nichts ist nachhaltiger als die Wahrheit. Unsere Lebensweise ist aber nicht nachhaltig. Wenn uns die Wahrheit für uns so wichtig ist, warum tun wir dann nichts um ihr zu entsprechen?

Es ist unübersehbar, dass unsere Eingriffe in die Natur massive Auswirkungen auf ein Ökosystem haben, dessen Komplexität wir bis heute nicht vollumfänglich begriffen haben. Wir sind uns wohl darüber im Klaren, dass wir zum Aussterben vieler Arten beigetragen haben, aber noch nicht, welche Folgewirkungen für andere Arten daraus entstehen werden, und wie viele wir noch verlieren werden weil ihre Existenz mittel- oder unmittelbar von denen abhängt, die nicht mehr da sind. Auch das Klimasystem ist ein komplexes Zusammenspiel vieler Faktoren, von denen wir ebenfalls noch nicht alle kennen. So weit ist es richtig, dass sich Klimaforscher da in Details noch irren können. Dass unsere Aktivitäten, angefangen bei der Anwendung von Brennstoffen bis hin zur Luftverschmutzung, darauf keinen Einfluss haben sollen, halte ich für ziemlich unwahrscheinlich – unabhängig davon, was welche Experten darüber fabulieren mögen.

Ich finde ohnedies, dass wir in den wichtigsten Lebensfragen viel zu wenig auf unser Innerstes hören und unsere Lebenshaltung stattdessen überwiegend eine Frage davon ist, welchen Medien, Produktanbietern und Experten wir glauben. Nachprüfen können wir das meist ohnedies nicht, so dass von Wissen keine Rede sein kann. Es sind also letztlich wieder nur Glaubenslager, die sich gegeneinander positionieren.

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