Freudlosigkeit > Verarbeitung = ???

Eigentlich bin ich allem gegenüber misstrauisch, das nur Arbeit ist und einen Menschen nicht erfüllt. Gefühle sind ein Indikator für “Richtigkeit”, komplexe Entscheidungen daher bei der Intuition besser aufgehoben. Gefühle wissen mehr um die Gesamtzusammenhänge, als ein Verstand erfassen kann, und sind die natürliche Sprache des menschlichen Gehirns. Vernunft hat für mich daher auch nichts damit zu tun, “Pflichten” zu absolvieren nur noch aus dem Grund, weil sie sachzwingend sind, sondern damit, Gefühle und Ratio in Einklang gebracht zu haben. Was herauskam, nachdem persönliche Befindlichkeiten zunehmend aus Entscheidungen verdrängt wurden, sehen wir ja. Umwelt kaputt, Massenschlachtungen, Brutalitäten an die wir uns gewöhnt haben, Klima gefährdet, Ungerechtigkeiten, Kluften… You only get out (values) what you input!

Wohlstand beschreibt einen Status des Wohls, Wohlbefinden also. Wohlbefinden ist ein Gefühl das Insuffizienz keinen Raum lässt. Eine Lebenseinstellung die danach strebt, von etwas immer mehr zu bekommen, egal wie viel schon da ist – es ist eben alles relativ – ist niemals frei von gefühlten Defiziten. So ist auch Wohlstand auf materiellem Weg nie erreichbar, egal wie reich einer schon ist.

Glück ist der wahre Erfolg. Alles andere ist nur Symbolik, nicht der eigentliche Wert um den es geht. Darauf sind wir in der Geschichte leider immer wieder reingefallen. Das, was für einen Wert steht ist NICHT der Wert, sondern nur eine Variable, die für den Wert steht, der gelebt werden will.

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