Die Zukunft ist ein Gedanke

Das Gehirn als (s)ein Werkzeug zu verstehen war ein Denkansatz der sich vor ein paar Jahren in mein Leben schlich – und es veränderte.

Der Effekt ist mit dem Moment vergleichbar an dem einen die wahre Macht eines Skriptes gegenwärtig wird und man erkennt, dass man damit unglaublich tolle Sachen machen und sich einem plötzlich eine völlig neue Welt eröffnet die viel größer ist als alles was man sich vorher auch nur vorstellen konnte. Und das hört bei einem solchen Eindruck noch lange nicht auf. Beim Bauen kommt immer mehr zum Vorschein, und es wird immer besser, läuft jedes Mal runder, und irgendwann reicht das Bestehende nicht mehr, und man wird eigenständig kreativ.

Unter welchen Bedingungen arbeitet das kognitive System „Individuum“ am besten um allen Erfordernissen die zu einer nachhaltigen Wohlbefindenssteigerung führen erfüllen? – Kann die unter dem Wissen dass das was wir tun nicht nachhaltig ist überhaupt im (bio)logischem Höchstmaß erfolgen? – Ganz sicher nicht bei allen (von denen unter Umständen nur ein Teil als Indikator für Zukunftsfähigkeit geeignet sein könnte).

Wenn man Intelligenz losgelöst vom Mechanismus betrachtet der sie anwendet tritt ein interessanter Effekt ein. Sie ist dann überall, systemimplementiert gewissermaßen. Dynamik und Bestand, Entwicklung, Differenzierung, Entsprechung, höhere Komplexität. Alles basiert auf ihrem Prinzip. Dem was einem umgibt (dauerhaft) zu entsprechen wäre dann eine intelligente Re-Aktion. Das kann eigentlich nicht so schwer sein, wenn man die dafür erforderlichen Daten hat. Die Frage die sich dabei nicht vermeiden lässt ist: Worauf wollen wir hinaus? – Es untereinander „ausmachen“ so lange bis der Rücksichtsloseste von uns übrig bleibt? – Oder darf es doch ein bisschen mehr sein?

Ich halte unseren „Maßstab“ für Erfolg für viel zu klein (Geld kann gar kein Ziel sein), er spiegelt m.E. nur einen winzigen Teil von uns wider (und ist auch nicht für alle attraktiv, den wenigsten genug). Wir bestehen nicht nur aus Gier oder käuflichen Trieben (was anderes können Wirtschaftsgüter nicht bedienen), sondern haben darüber hinaus wesentlich differenziertere Strategien entwickelt, die auf der zusammengeschalteten Nutzung unserer Gehirne basierte. Dafür um sich anerkennswert zu fühlen einen Planten draufgehen zu lassen würde allem Streben seinen Sinn nehmen, denn es ist auf das gemeinschaftliche (Über)Leben in seiner Umgebung abgestimmt. In der ganzen langen Zeit innerhalb derer es sich entwickelte konnte es allen erforderlichen Aspekten weitgehend entsprechen. – Und wir, die wir uns „intelligent“ nennen wollen das plötzlich nicht mehr können? – Was aber ist Intelligenz dann eigentlich?

Wir haben es bei „Nachhaltigkeit“ mit einer mehrdimensionalen großen rechnerischen (Werte) Aufgabe zu tun die ich für technisch lösbar halte – theoretisch. Etwas zu erdenken heißt, es vorzuerschließen. Ist es dann konkret kann man’s auch bauen.

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