Gehirnwelt

Ein paar Thesen

Je mehr Aspekte / Werte am Denken (resp. müssen sie im Fühlen sein, damit das bewusste Denken mit den adäquaten Werten bereits angereichert ist, dann bleibt der Verarbeitungsaufwand für den Verstand im leistbaren Rahmen) beteiligt sind, umso höher das erlangbare Maß an Komplexität (und Intelligenz) die abgebildet werden kann. Empathie erweitert das Wertespektrum der Wesen, […]

Averbales Denken – geht uns doch langsam ein Licht auf?

Denken und Bewusstsein ohne Sprache Es ist endlich „bescheinigt“, dass auch Tiere ein Bewusstsein haben: http://fcmconference.org/. Der Mensch hat bislang ein falschen Bild davon, was Denken eigentlich ist, oder auch gar keines, und ist damit nicht nennenswert weniger ferngesteuert als andere Wesen mit Gehirn. Der Stoffwechsel hat vielen längst jede Entscheidung abgenommen, bevor ein verbalisierbarer […]

subjektiv und von hinten durch die Brust ins Hirn

Vor ein paar Stunden sah ich kurz in eine Sendung über Neurowissenschaften rein (nichts Neues dabei). Der Zusammenhang zwischen Sozialverhalten, Gefühlen und Neurologie bzw. in unserem Fall Kognition, ist ein Thema mit dem mein Partner und ich seit über einem Jahrzehnt befasst sind. Empathie wird mittlerweile auch von den Wissenschaften neurologisch untersucht. Bisher wurden alle […]

Rohheit trifft es nicht

Ich halte es für einen Mangel an Bewusstheit, mit dem ich mich vor ein paar Jahren selbst staunend ertappen musste (über seine eigene Unbedarftheit zu stolpern ist erst mal nicht so witzig). Den Verstand verstehe ich als Programm, das ausführt wonach dem zumeist unerschlossenen Unterbau ist. Daher weiß das Gehirn auch vor dem Bewusstsein wie […]

Ankommen

“Selbst wenn ich 10 Jahre früher sterbe, ich will mein Fleisch”. Wer so heldenhaft für seine niederen Triebe einsteht, den muss man wirklich für seine Ignoranz bewundern. – Der Punkt an dem zehn oder mehr weitere, vor allem gesunde, Lebensjahre durchaus von Belang sein werden, kommt schneller als so wer denkt. Wem außerdem nach der […]

Miss-Selbstverständnis

Jemand hat einmal gesagt, das wahre Glück ist nicht das Ziel, sondern der Weg. Damit wusste ich nichts anzufangen, denn ich war darauf festgelegt, dass ein Weg zu einem absehbaren Ziel zu führen hat, sonst macht der Weg ja keinen „Sinn“, und wenn ich kein Ziel habe, dann mache ich was falsch. Ab wann soll […]

Ver-rückt

Ich glaube, dass Intelligenz immer ver-rückt ist. „Normal“ zu sein erfordert ja nun kein besonderes Denken, sondern in erster Linie die Fähigkeit nachzuahmen. In dem Moment wo sich ein Mensch auf seine eigene Erkenntnisfähigkeit bezieht, rückt er ab von der „Normalität“ – er ver-rückt sein Denken, davon weg. Genie und Wahnsinn sind sich nicht von […]

Sich selbst im Anderen erkennen

Das Konzept hinter der Entwicklung des Universums und des Lebens selbst ist bereits Kognition (alles Wissen geht von ihr aus). Dass Menschen die so tief blicken konnten darin etwas Göttliches zu erkennen glaubten war keineswegs ein Irrtum, sondern ein Wiedererkennen der eigenen Funktionalität im Spiegel des Großen Ganzen. Wir hängen da voll mit drin in […]

Bildung formt

Die Vermittlung von Wissen ist heute derart abstrakt, dass das Wesent-liche daran, nämlich was wir dazu fühlen müssten, gar nicht mehr ankommt. Wer kann auf der Basis schon realistisch denken und handeln? Was uns vielleicht sogar unsere Eltern erzählten als wir noch sehr klein waren, ist tief in unserem Empfinden und Denken verankert, was wir […]

Die Freiheit des Willens steht mal wieder auf dem Spiel

Das Gehirn weiß also vor unserem Bewusstsein wie wir uns entschieden haben, und für mich wäre es eher überraschend gewesen, hätte es sich umgekehrt verhalten. Das bedeutet nicht, dass wir unfähig wären, unsere Entscheidungen durch Überlegungen zu beeinflussen, doch letzten Endes wurde auch das auf einer grundlegenderen Instanz entschieden. Alleine die Kenntnis darüber wie das […]